Eine verkaufsstarke  Produktbeschreibung zu verfassen ist nicht einfach. Ziel ist es, die Kunden dazu zu bewegen, das eigene Produkt aus einer Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten zu kaufen. Hier erfahrt ihr die grundlegenden Dos and Don’ts die euch dabei helfen euer Produkt wirksam zu verkaufen. Klickt euch dazu durch unsere Powerpoint Präsentation, welche euch kurz und knapp die wichtigsten Fakten liefert!

Besonders wichtig ist hierbei das AIDA-Modell, nach welchem man seine Produkttexte richten sollte:

A = Attention: Die Aufmerksamkeit des Kunden, durch eine knackige Headline oder ein aussagekräftiges Bild wecken.
I = Interest: Das Interesse des Kunden durch Beantworten der W-Fragen, technische Details, Produkteigenschaften oder Storytelling wecken. Sodass er sich weiterhin mit der Werbung beschäftigt.
D = Desire: Das Verlangen und die Sehnsüchte des Kunden wecken.
A = Action: Call-to-Action – den Kunden auffordern zu handeln bzw. kaufen.
Produktbeschreibungen Onlineshops

Ziel ist es, Produktbeschreibungen zu schreiben, welche den Kunden zum Kaufen bewegen. (Quelle)

Wenn man diese Richtlinien verfolgt, ist der richtige Schritt in Richtung gute Produkttexte getan. Inspirieren lassen kann man sich dabei aber auch von anderen Bereichen, die erfolgreich Produkte an den Kunden bringen. Besonderes Augenmerk kann man dabei auf Werbeshows richten, welche auch im heutigen Internetzeitalter gute Zahlen schreiben.

Werbeshows: Was können wir von ihnen lernen?

Wir kennen sie alle: Werbeshows. Mittlerweile durch vielzählige Werbemöglichkeiten im Internet vielleicht veraltet, aber nichtsdestotrotz immer noch auf verschiedensten Fernsehsendern vertreten und äußerst erfolgreich. Mit welchen Tricks bringen die Verkäufer dort ihre Produkte an den Kunden? Was ist das Erfolgsgeheimnis, dass es den Werbeshows ermöglicht, die Leute selbst in der Krise zum Kaufen zu bringen? Wir widmen uns hier der Frage, was man als Produkttexter von diesen lernen kann.

Zunächst ein Ausschnitt einer Werbeshow, welcher die Vorgehensweise dieser gut vermittelt:

  • Gespieltes Verkaufsgespräch → Hoher Informationsgehalt

In der Werbeshow erfolgt ein gespieltes Verkaufsgespräch, bei dem der eingeladene Experte dem interessierten Moderator alle nur erdenklichen Vorzüge des Produktes erklärt. Dabei wird das Produkt nicht nur vorgeführt, auch werden dessen Funktionsweise und Anwendungsmöglichkeiten gezeigt. Ein dermaßen ausführliches Verkaufsgespräch ist im realen Leben äußerst selten. Die Verkaufsargumente werden dabei sehr häufig wiederholt, damit der Zuschauer vor dem Fernsehgerät überzeugt wird.

  • Unterhaltungswert

Wichtig ist dabei auch, dass die Stimmung in der Sendung sehr gut ist. Die Teleshopping-Moderatoren lachen und scherzen die ganze Zeit. Wer einschaltet, bekommt also die gute Laune, egal um welche Uhrzeit, umsonst dazu. Der Unterhaltungswert dieser Sendungen ist also deutlich höher als er es beim Stöbern durch einen Katalog wäre.

  • Bequemlichkeit

Doch Teleshopping ist nicht nur unterhaltend, sondern auch einfacher als Katalog-Shopping. Auf das Herumlaufen von Geschäft zu Geschäft oder das Durchklicken von unzähligen Internetseiten können die meisten Käufer leicht verzichten, vor allem, da es sich bei den Käufern zum Großteil um Frauen jenseits der 50, meist sogar 60 handelt. Es sind ältere Damen, die die nötige Zeit mitbringen, sich die Produkte lange und immer wieder erklären zu lassen und diesen Service extrem schätzen.

Werbeshow

Werbeshows schaffen es, beim Zuschauer durch Bequemlichkeit und Informationsgehalt zu überzeugen. (Quelle)

  • Bedürfnis wecken

Es besteht ein grundsätzlicher Unterschied zwischen dem Einkauf im Fernsehen und dem Einkauf im Internet oder auch im Kaufhaus. Im Fernsehen werden Waren angeboten, von dessen Nützlichkeit der Käufer noch nichts wusste. Die Zuschauer setzen sich nicht vor den Fernseher, weil sie gezielt nach einem bestimmten Produkt suchen. Durch die Verkaufsgespräche wird bei dem Kunden das Bedürfnis geweckt, dieses Produkt unbedingt besitzen zu müssen.

  • Vertrauensverhältnis aufbauen

Die Moderatoren bemühen sich dabei darum, als Allerweltsmenschen zu wirken, um ein vertrautes Verhältnis zu ihren Zuschauern aufzubauen. Sie streuen in das Dauerwerbe-Gerede ein paar persönliche Anekdoten ein, sprechen offen darüber, dass sie, wie die Zuschauer zuhause, unter Allerweltsproblemen wie Fettpolster und Fältchen leiden. Dabei halten sie immerzu lächelnd neue Lösungen für diese Probleme bereit.

  • Schnäppchen + Produktknappheit vermitteln

Dem Käufer wird der Eindruck vermittelt, dass er beim Kauf des Produktes ein Schnäppchen macht. In der Seitenleiste wird der durchgestrichene Originalpreis eingeblendet, der deutlich niedrigere Schnäppchenpreis wird meistens farblich hervorgehoben. 

Auch wird immerzu betont, dass der Bestand der Ware sinkt. Die Moderatoren ermahnen den Zuschauer zu Eile, weil nur noch wenige Exemplare verfügbar sind. Die Zahl der Restexemplare werden auf einer rot flackernden Skala eingeblendet. So erhöht der Sender den Druck auf den eventuell unentschlossenen Zuschauer. 

Was kann man nun von Werbeshows lernen?

Es besteht ein hoher Informationsgehalt, da die Handhabung dem Zuschauer anschaulich erklärt wird. Die Moderatoren verkaufen nicht nur, sondern schaffen es auch, den Zuschauer zu unterhalten. Dabei erwecken sie ein Bedürfnis beim Zuschauer, der vorher nicht auf der Suche nach genau diesem Produkt war. Die Moderatoren bauen vor allem aber ein Vertrauensverhältnis auf, sodass ihre Produktbeschreibungen glaubwürdig für den Zuschauer wirken. Zudem vermitteln sie eine Produktknappheit, sodass sich der Zuschauer dazu bewegt fühlt, schnellstmöglich zugreifen zu können.

Quellen: netzaktiv / prdesk / freenet / welt / Löffler, Miriam (2014): Think Content! Content-Strategie, Content-Marketing, Texten fürs Web.

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Allgemein, Web-Praxis

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