Ob in Apps, Bloggs oder Webseiten – alle Inhalte im Web (aber auch analog) werden mit einem Content Management System, kurz CMS, eingepflegt. Ein CMS (deutsch: Inhaltsverwaltungssystem) ist eine Software mit der fast alle Unternehmen oder Redaktionen arbeiten. Um besser zu verstehen, wie so ein System arbeitet und was dessen Vorteile sind, sprach ich mit der Nachwuchsjournalistin Louisa (18) und Kim (20), die bereits in Redaktionen tätig war und momentan bei einem Startup Unternehmen in der Brand-Entwicklung involviert ist.

 

Was ist ein Content Management System ?

Kim: Also für mich ist ein CMS eine Software oder ein Programm, was die Erstellung und Bearbeitung von bestimmten Inhalten ermöglicht. Diese Bearbeitung kann geteilt werden, dadurch dass mehrere Nutzer auf eben dieses CMS zugreifen können. CMS existiert nach meiner Erfahrung meist in Form von Webseiten, kann aber auch ein externes Programm sein, dass nicht über einen Internetbrowser abgerufen wird.

Louisa: Ein Content Management System ist ein Tool, mit dem eine Redaktion – oder auch eine Einzelperson bloggen kann und Texte online stellt. In vielen Redaktionen basiert das CMS auf WordPress, andere haben ein eigen für sich programmiertes CMS.

Welche Vorteile bzw. Nachteile hat ein CMS ?

Kim: Vorteile des CMS sind meiner Meinung nach, dass man kollektiv Inhalte einpflegen kann und alle Mitglieder einer Redaktion oder einer Firma darauf zugreifen können. Es vereinfacht den Arbeitsablauf und die Erstellung beliebig vieler Inhalte. Wenn sich alle Betroffenen damit auskennen, ist CMS eine gute Möglichkeit, gemeinschaftlich zu arbeiten. Ach ja, und ein Vorteil ist noch, dass man zum Beispiel Inhalte in eine App einpflegen kann, wie bei mir auf der Arbeit, ohne dass man besondere Informatik-Kenntnisse besitzen muss!

Louisa: Mittlerweile sind die Content-Management-Systeme viel benutzerfreundlicher geworden, in den meisten Fällen braucht man mit einer Autorfunktion die HTML-Ansicht nur noch, wenn man besonders schwierige Videolinks einbetten muss. Ansonsten kann man einfach ganz normal in das Textfeld reinschreiben, völlig ohne IT-Skills. Ein Nachteil ist, das man beispielsweise bei einem Wechsel des CMS nicht die Artikel 1:1 übernehmen kann. Für die Aufarbeitung von Onlinearchiven braucht es dann einen Content Manager – oder wie in wohl vielen Fällen: Einen Praktikanten!

Wie lernt man die Arbeit mit dieser Software ?

Kim: Ich habe den Umgang mit CMS gelernt, indem mir mein Chef eine kurze Einführung gegeben hat und ich dann selbstständig Infos eingepflegt habe; also learning by doing.

LouisaZum ersten Mal musste ich als freie Autorin für einen Blog ein CMS bedienen, in diesem Falle aber leider mit HTML-Feld. Ansonsten habe ich durch Praktika auch tagtäglich mit CMS zu tun gehabt, meistens WordPress. Gute Anleitungen für die Arbeit mit WordPress gibt’s überall im Netz, da findet man auch HTML-Tricks! Ansonsten würde ich jedem, der mit einem CMS arbeiten will, raten, dass er sich einen WordPress-Account zu legt.

Was ist die übliche Arbeit mit CMS ?

Kim: Ich pflege Daten und Zusatzinformationen in unsere App ein und kontrolliere, ob nichts Falsches hochgeladen wird. 

LouisaIch arbeite in einer Online-Redaktion und stelle täglich News mit einem CMS online stellen oder Galerie erstellen.

 

 

 

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