Mit einem Foto wirkt so manch ein Blogartikel schnell interessanter. Doch neben Text und Bild gibt es noch eine Reihe anderer Content-Formate, die Webartikel aufwerten. In diesem kurzen Blogeintrag stellen wir euch einige der einfachsten und doch wirkungsvollsten Formate vor, die Leser zum Verweilen auf eurer Seite einladen. Zuerst erklären wir euch kurz, welche Content-Formate und –Kategorien es überhaupt gibt.

Grob lassen sich Inhaltsformate im Web in zwei Gruppen einteilen: vom Autor verfasste und vom Leser generierte Inhalte. Ist man nicht gerade auf einer Social-Media-Plattform unterwegs, so wird der Webcontent meist von euch als Autor verfasst. Bietet ihr beispielsweise am Ende eures Artikels die Möglichkeit an, Kommentare zu hinterlassen, ermöglicht ihr eine Interaktion mit euren Lesern.

Weitere interaktive Content-Elemente sind Webinare, Umfragen, Präsentationen mit interaktiven Elementen oder ein Quiz. Diese zu erstellen ist jedoch sehr zeit- und mitunter auch kostenaufwendig. Stattdessen könnt ihr eure Onlineartikel sehr viel einfacher mit text- und audiovisuellen Inhalten ansprechender gestalten. Hier haben wir die Top 3 Text- und AV-Formate für euch zusammengestellt.

Textformate

  1. Überschriften
    8 von 10 Lesern interessiert nur die Überschrift. Ist diese nicht ansprechend wird weitergesurft. Allein diese Statistik unterstreicht die Wichtigkeit, die passende Überschrift für euren Text auszuwählen. Diese Regel gilt nicht nur für Überschriften, sondern lässt sich auch auf Bannertexte und Unterüberschriften übertragen. 50 – 60% der User scrollen nur über den Text. Ob sie dabei noch einmal bei einem Absatz verweilen, hängt von der jeweiligen Absatzüberschrift ab. Unterüberschriften machen lange Artikel zudem übersichtlicher und bieten dem Leser die Möglichkeit, schnell die für ihn interessanten wortwolke_formateInhalte zu finden, ohne sich durch den Rest des Artikels „kämpfen“ zu müssen.
  1. Fließtext
    Text allgemein lässt sich in viele Kategorien einteilen, von denen einige in der Regel im Fließtext verfasst werden. Artikel, Essays, Teaser, Rezensionen, Nachrichten, Anleitungen, Empfehlungen, Pressemitteilungen und Newsletter sind nur einige Beispiele von Textkategorien. Die von euch gewählte Kategorie weckt bereits erste Erwartungen in eurem Leser. Diese Erwartungen zu erfüllen oder eben auch nicht zu erfüllen liegt im Ermessen des Autors.
  1. Listen
    Listen machen eure Artikel übersichtlicher: sei es eine simple „10 Dinge, die ich an Dir hasse“-Liste, eine umgekehrte Countdown-Liste oder aber eine Pro-Con-Liste. Auch Anleitungen können als Listen verfasst werden. Eine Anleitung zum Einstieg in Twitter könnte demnach als klassischer „5 Schritte zum ersten Tweet“-Leitfaden aufgebaut sein. Umgekehrt bietet eine „5 Twitter No-Gos“-Anleitung mehr Spielraum, einen unterhaltsamen Text zu verfassen. Listen lassen Artikel strukturierter erscheinen und können Inhalt somit leichter verständlich machen. Ein Webautor sollte stets im Hinterkopf behalten, dass der Online-Leser Informationen so schnell wie möglich aufnehmen möchte. Daher ist es immer eine Überlegung wert, ob man einen komplexen Textinhalt nicht auch als Liste darstellen kann, um ihn verständlicher zu gestalten.

Audiovisuelle Content-Formate

  1. Bilder
    Bilder sind das erste, was eurem Leser ins Auge springt. Über Bilder werden Informationen schneller aufgenommen. Sie erleichtern dem User die Entscheidung, ob er den ihm vorliegenden Text lesen möchte. Bilder lassen sich nicht nur als Beitragsbild oder im Fließtext einarbeiten. Zu manchen Themen bieten sich auch kwortwolke_mediaommentierte Bildergalerien an. Ein informatives und gleichzeitig gutes Beispiel für hochwertige Fotos lässt sich in den Bildergalerien der Blickpunkte von tagesschau.de finden.
  1. Audio
    Podcasts sind wahrscheinlich das erste, was euch in den Sinn kommt, wenn ihr die Stichworte „Audio“ und „Internet“ hört. Doch will man dieser Statistik glauben, so werden Podcasts am Seltensten geteilt. Das liegt unter anderem daran, dass sie oftmals eine Länge von 60 Minuten haben. Eine Stunde Zeit für einen Podcast freizuschaufeln kommt für die wenigsten User in Frage. Ein anderes Beispiel für Audiomaterialien, die ihr in euren Blogartikel integrieren könnt, sind Interviews. Originell strukturierte Interviews zu bestenfalls momentan aktuellen Themen, die außerdem gut recherchiert sind, versprechen schnell einen Mehrwert, womit sie zum Anhören einladen. Dabei muss das Material nicht selbst produziert worden sein. Mit dem richtigen Zitieren der Quelle können eingebettete Interviews und andere Audiomaterialien euren Internetartikel multimedial ergänzen.
  1. Video
    Was für Audiomaterialien gilt, ist umso treffender für Videomaterial. Eine Kombination von Audio und Video kann Informationen am schnellsten vermitteln und muss zudem nicht einmal selbst produziert sein. Auch wenn Video nicht gleich Youtube ist, so stellt diese Plattform eine nahezu unerschöpfliche Ressource dar, die nicht nur von Hobby-Bloggern, sondern auch von professionellen Firmen und Institutionen genutzt wird. Natürlich sollte das Video auch inhaltlich zum Artikel passen und eine eurem Blog entsprechende Qualität aufweisen. Ein einheitliches Konzept und die richtige Mischung verschiedener Medien sind schließlich das A und O eines guten Blogs.

Quellen:
www.deutsche-startups.de/2016/05/18/12-content-formate-die-richtig-richtig-rocken/
http://t3n.de/news/content-formate-595504/
Beitragsbild: http://www.youth.gov.hk/html/www/en/images/career-and-study/upload-images/it/multimedia-front.jpg

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