In 5 Schritten zum perfekten Social Media Plan

Du hast gerade frisch ein Start Up gegründet, aber suchst noch nach dem perfekten Plan, um dein Produkt im Internet zu vermarkten? Oder bist du vielleicht schon länger mit deinem Business auf dem Markt, aber kannst mit Social Media & Co. überhaupt nichts anfangen? Keine Sorge! Mit dieser Anleitung kannst du Schritt für Schritt deine Zielgruppe im Netz auf dich aufmerksam machen.

Geschäftsidee: Was macht dich und dein Produkt aus?

Beginnen wir mit dem ersten Schritt. Zunächst solltest du dir Gedanken darüber machen, um was für ein Produkt es sich bei deiner Geschäftsidee handelt. Wofür steht dein Produkt? Welchen Mehrwert haben Kunden, die dein Produkt kaufen? Warum sollen Menschen ausgerechnet dein Produkt kaufen? Was unterscheidet dich von anderen, ähnlichen Marken auf dem Markt? 

Diese Fragen solltest du dir stellen, bevor du überhaupt über eine Social Media Strategie nachdenkst. Denn ohne diese Informationen wird es sehr schwierig zu definieren, wer eigentlich deine Zielgruppe ist. Und von dieser hängt ja schließlich ein Großteil deiner Social Media Strategie ab.

Vielleicht wird dir das Vorhaben mit diesem Beispiel deutlicher:

Nehmen wir mal an, unsere Geschäftsidee wäre ein Trinkjoghurt namens „WAKE UP“ – ein natürlicher Wachmacher bestehend aus Weizengras. Der Mehrwert unseres Produkts wäre in dem Fall, dass unser Drink nicht nur super schmeckt, sondern auch tatsächlich wach macht und gesünder als Kaffee ist. Das wäre unser USP, also unser Alleinstellungsmerkmal in der Welt der Powerdrinks.

Idee: Unser Trinkjoghurt "WAKE UP" ist ein natürlicher Wachmacher und gesünder als Kaffee!

Unser Trinkjoghurt „WAKE UP“

Zielgruppe: Wer ist der ideale Käufer für dieses Produkt?

Im zweiten Schritt versuchen wir, uns den idealen Käufer für unseren Trinkjoghurt vorzustellen. Wem könnte dieses Produkt das Leben vereinfachen? Wer würde die Idee, die mit unserem Produkt einhergeht, gut finden? Je weiter wir also diese Gedanken weiterspinnen, desto besser können wir einschätzen, mit wem wir es zutun haben.

Ganz wichtig ist hierbei, sich in die Lage des Käufers hineinzuversetzen. In welchen alltäglichen Situationen würde ich so ein Produkt brauchen? Und wieviel Geld würde ich für dieses Produkt ausgeben? Am besten lassen sich diese Ergebnisse mit einer Mindmap festhalten.

Hier ein paar Anhaltspunkte, an denen du dich bei der Zielgruppenfindung orientieren kannst:

  • Alter
  • Geschlecht
  • typische Gewohnheiten
  • Sportlichkeit
  • kulinarische Vorlieben
  • Probleme im Alltag
  • Träume, Wünsche
  • Bildungsstandund viele mehr…

Für das Produkt „WAKE UP“ könnte man beispielsweise schlussfolgern, dass sich die potenziellen Käufer besonders für folgende Themen interessieren:

Beim Planen einer Social Media Strategie müssen wir klar definieren, wen wir ansprechen wollen (Zielgruppe).

Zielgruppe finden: Wie tickt der potenzielle Käufer?

Social Media: Wo hält sich die Zielgruppe auf?

Nachdem wir geklärt haben, wofür unser Produkt steht und wer unsere Zielgruppe ist, kommen wir zum dritten Schritt: Wo finden wir unsere potenziellen Käufer? Und das ist gar nicht mal so einfach zu beantworten.

Denn die Social Media Welt ist riesig. Es gibt mittlerweile für alles Mögliche eine Plattform im Internet. Und nicht jedes soziale Netzwerk eignet sich für jedes Produkt. Beispielsweise finden sich auf Pinterest viele junge Mütter im Alter von 20 bis 30 Jahren, während Instagram deutlich jüngere Mädels von 13 bis 19 Jahren nutzen (Statista, Stand: 2014/15). Plattform ist also nicht gleich Plattform.

Diesem Social Media Prisma lässt sich sehr gut entnehmen, was es für eine große Auswahl an sozialen Netzwerken gibt:

Eine große Auswahl aller Social Media Kanäle

Social Media Prisma – Die Vielfältigkeit sozialer Netzwerke

 

Vergleich: Was machen die anderen gut/schlecht?

In nahezu jedem Geschäft geht es um Wettbewerb – das ist kein Geheimnis. Schließlich kann es immer wieder passieren, dass sich andere Produkte besser verkaufen. Im vierten Schritt beschäftigen wir uns also mit guten und schlechten Beispielen von Konkurrenten.

Zunächst solltest du dich darüber informieren, welche Marken ein ähnliches Konzept wie du verfolgen. In unserem Fall mit dem Trinkjoghurt „WAKE UP“ wären das beispielsweise folgende bekannte Namen:

  • Müllermilch
  • Actimel
  • true fruits
  • innocent
  • Club-Mate
  • Edeka

Und auf diese konzentrieren wir uns bei unserer Recherche. Was ist das Erfolgsrezept dieser Marken? Warum sind sie so beliebt? Wie sprechen sie ihre Zielgruppe an? Auf welchen Plattformen sind sie aktiv? 

Beispielsweise ist Edeka sehr aktiv auf YouTube und lädt dort zweimal wöchentlich sehr schöne Rezeptvideos hoch. Es ist auch kein Geheimnis, dass Edeka immer wieder mit emotionalen Werbespots Millionen von Menschen zu Tränen rührt. True Fruits ist z.B. bekannt für kreative Slogans, die im Kopf bleiben. Außerdem hat True Fruits einen tollen Mehrwert geschaffen, indem Kunden jetzt schicke Verschlüsse für ihre leeren Smoothieflaschen kaufen können.

Natürlich gibt es auch schlechte Beispiele, die euch auffallen werden. Es macht also auch Sinn zu fragen: Was hätte man bei dieser Kampagne besser machen können? Wie hätten die User reagiert, wenn man auf Facebook eine andere Tonalität benutzt hätte?

Durch solche Beobachtungen kannst du dir einen Überblick über den Markt verschaffen. Und vielleicht lässt du dich von der einen oder anderen Idee auch inspirieren. Jeder hat mal klein angefangen – auch die ganz Großen unter uns.

Strategie: Wie bleibst du im Gespräch (mit deiner Zielgruppe)?

Der fünfte und letzte Punkt ist vielleicht eins der wichtigsten Dinge in deiner Social Media Strategie: Aktiv werden! Denn selbst der beste Plan der Welt funktioniert nicht ohne eigenes Engagement. Erkundige dich also darüber, wann die beste Zeit zum Posten ist. Oder wie du in deinen Postings deine Zielgruppen ansprechen möchtest.

Sehr wichtig ist auch, dass du deine Zielgruppe dazu bringst, mit dir zu kommunizieren. Nicht nur Likes, sondern auch Kommentare und teilbare Postings sind von Bedeutung. Mit Call-to-Action erreichst du, dass die User dir Feedback geben. Überleg dir auch, wie regelmäßig du posten musst, damit die User dich nicht vergessen.

So könnte unser erstes Foto auf Instagram aussehen!

Beispielpost: Trinkjoghurt „WAKE UP“ auf Instagram

Beginne mit dem ersten Post – und beobachte, wie er ankommt. Dieses Wissen kannst du dann beim nächsten Mal direkt anwenden und deine Beiträge von Tag zu Tag verbessern. Es gibt nichts Spannenderes, als zuzusehen, wie deine ganz eigene Community wächst und entwickelt.

So könnte unser erster Facebookpost aussehen!

Beispielpost: Trinkjoghurt „WAKE UP“ auf Facebook

Bleib dran – und berichte uns in den Kommentaren gerne über deine Erfahrungen rund um das Thema Social Media Strategie. Wir sind gespannt auf deine Tipps & Tricks!

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Latest Posts By suodabasi

    Kategorie

    Allgemein, Anleitungen

    Schlagwörter

    , , , , , , ,