Wer und Was – wie einfach wäre es doch, Texte zu verfassen, wenn du die Antwort darauf wüsstest. Fast so, als würde man einem alten Freund einen Brief schreiben.
Wonach Du suchst, nämlich ein genaues Bild deiner Nutzer, nennt sich Persona. Im Folgenden erfährst, was es damit auf sich hat.

Genug der Fragen, es ist Zeit für Antworten:

Personas sind Nutzermodelle, die fiktive Personen einer (für deine Inhalte relevanten) Zielgruppe darstellen, samt ihrer charakteristischen Eigenschaften. Sie stellen sich aus verschiedenen verhaltensbestimmenden Merkmalen zusammen.

Das bedeutet, dass theoretisch so viele unterschiedliche Personas denkbar sind, wie es auch unterschiedliche Menschen auf diesem Planeten gibt. Da das jedoch deinem aktuellen Problem, nämlich einer Art „Orientierungslosigkeit“ entspricht, verwerfen wir diesen Gedanken schnell wieder und konzentrieren uns nun darauf, welche Merkmale wirklich relevant sind:

  • Soziodemographische Merkmale, wie:
    Alter, Geschlecht, Beruf, Bildung, Einkommen, Familienstand, Wohnort, etc.
  • Psychographische Merkmale, wie:
    Motive und Beweggründe für Konsumverhalten, Einstellungen, Überzeugungen, Wünsche und Leitbilder, ein Lebensmotto, etc.
  • Verhaltensdeskriptive Merkmale:
    Kauf- und Konsumverhalten, Mediennutzungsverhalten, Freizeitverhalten

Woher nehme ich diese Informationen?

Merkmale über Merkmale – um deine Persona zielgerichtet entwickeln zu können, benötigst Du Daten aus Nutzeranalysen. Diese erhältst Du sowohl durch die Analyse deiner Nutzerdatenbank und Webseitenbesucher als auch durch standardisierte Interviews und Kundenfeedback oder allgemeine Verbraucherstudien.
Interessante Adressen, bei denen sich ein Blick immer lohnt, sind beispielsweise die GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) oder das Statistische Bundesamt.

Entwicklung_Persona.jpg

Step-by-Step-Entwicklung deiner Persona (Quelle: devianart.com)

Hast du all diese Informationen? Gut!

Jetzt kannst Du damit beginnen, diese zu Ordnen und deiner Persona einen „menschlichen Anstrich“ zu verpassen. Als hilfreiche und sehr einprägsame Form bietet sich dabei ein Steckbrief an. Um dir die Erstellung zu vereinfachen, kannst Du auf Tools zurückgreifen, die dir dabei helfen.

Beispiele für Persona-Tools sind:

Wie viele Merkmale deine Persona ausmacht, ist anfangs zweitrangig. Wichtig ist, dass Du deine Zielgruppe visuell vor Augen hast, ihr Verhalten nachvollziehen und somit deine Inhalte optimal darauf abstimmen kannst. Mit steigenden Erfahrungswerten wird dir dies besser und erfolgreicher gelingen.

Jetzt bist Du gefragt!

P.S.: Schreibe einem alten Freund doch trotzdem mal einen Brief 🙂

Quellen:

Titelbild: 
de.doctorwho.wikia.com/wiki/Datei:Unbekannt_mann.jpg
de.doctorwho.wikia.com/wiki/Datei:Unbekannt_frau.jpg

Step-by-Step-Entwicklung deiner Persona:
http://gendosplace.deviantart.com/art/Step-by-step-522457148

Persona-Präsentation von Julia Kleene, Julian Breuer, Ting Ting Qiu, 
Nils Lung, Jennifer Schulz

Kristina König -Handout: Zielgruppe
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